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Das
Institut |
Ladungssicherung
im
Getränketransport
Seit Jahren führt der Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft in Zusammenarbeit mit der Polizei Ladungssicherungs-Kontrollen
auf Autobahnen durch. Die erschreckende Bilanz: In 70 Prozent der
Fälle war die Ladung auf den LKW nicht oder nur schlecht gesichert.
Bei den Getränketransporten handelt es sich um eine Ladung,
die aufgrund ihres Gewichtes schon bei kleinsten Brems- oder Ausweichmanövern
in Kurvenfahrten erhebliche Kräfte entwickeln. Diese Kräfte
müssen von den Seitenwänden bzw. vom gesamten Fahrzeugaufbau
aufgefangen werden. In der Vergangenheit war festzustellen, dass
überwiegend Fahrzeuge für den Transport von Getränken
zum Einsatz kamen, die diesen Beanspruchungen nicht gerecht werden.
Oft werden Fahrzeuge eingesetzt, die aufgrund ihrer fehlenden seitlichen
Stabilität, in Extremsituationen die Ladung nicht genügend
sichern und es somit zu einem Unfall und dem Verlust der Ladung
kommt. Meist kommt es dann zu einem erheblichen Sachschaden, es
sind aber auch Personenschäden nicht auszuschließen.
Bisher existierten keine allgemein gültigen Untersuchungsergebnisse
hinsichtlich der Ladungssicherheit in der Brauerei-/oder Getränkebranche.
Die Kenntnis der physikalischen Eigenschaften der unterschiedlichen
Getränkegebinde auf den Paletten ist jedoch für die Berechnung
der Ladungssicherungsvorkehrungen unbedingt erforderlich, damit
diese nicht wie bisher, auf Schätzungen basieren.
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